Weigelt ersetzt Rose



Wenn Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 an diesem Samstag um 15.30 Uhr den SC Freiburg zum Duell der Abstiegskandidaten empfängt, wird es auf Seiten der Gastgeber zumindest eine Veränderung geben. Für Marco Rose wird Benjamin Weigelt die linke Abwehrseite beackern.


Beim Abschlusstraining am Freitag mischte Rose, der zuletzt den Vorzug vor Weigelt erhalten hatte, zwar komplett mit. Doch nach der einstündigen Übungseinheit sprach 05-Coach Jürgen Klopp zunächst mit dem 28-Jährigen selbst, bevor er die anwesenden Pressevertreter informierte. "Marco hat Probleme mit seinen Blutwerten. Es handelt sich um nichts Dramatisches. Doch für morgen reicht es eben nicht. Denn dann ist Großkampftag, und alle, die auflaufen, müssen 100 Prozent gehen können."


Ob es in der zuletzt zweimal unveränderten Startaufstellung des Aufsteigers weitere Veränderungen geben wird, ließ sich der Mainzer Coach freilich nicht entlocken. Nur die, die definitiv nicht mithelfen können, die Serie von neun Spielen ohne Sieg zu beenden, benannte der 37-Jährige: Neben Rose werden Dennis Weiland, Christoph Teinert, Claudius Weber und Christian Demirtas, der es in Dortmund erstmals auf die Bank und acht Minuten vor Schluss ins Team geschafft hatte, nicht im Kader sein. Ob beispielsweise Benjamin Auer im Sturmzentrum eine neue Chance erhält, war von Klopp nicht zu erfahren. "Alle, die dabei sind, sind auch ganz dicht dran an der ersten Elf. Die, die nicht dabei sind, übrigens auch", meinte der 37-Jährige viel- bzw. wenigsagend.


Auch die "Leibchen-Verteilung" im Abschlusstraining gab keinen Aufschluss. Da ließ nämlich Klopp beispielsweise Auer neben Weber und Conor Casey agieren. Während Weber nicht nominiert wurde, ist es eher unwahrscheinlich, dass keiner der beiden Stoßstürmer Auer und Casey beginnen wird. Deutlich wurde allerdings, dass verbissen um die Positionen gekämpft wurde. Und es wurde geballert aus allen Rohren. Allein zweimal flog das Leder im hohen Bogen über den Fangzaun hinter dem einen Tor - nur ins Gehäuse ging er selten. Immerhin: Casey, der schon beim Spiel "Leibchen gegen ohne Leibchen" einmal getroffen hatte, entschied das abschließende "Jung gegen Alt" mit seinem Treffer, der der einzige bleiben sollte, für die "Jungen" mit 1:0. Ob´s ein Indiz war, dass er erneut eine Chance von Beginn an bekommt?




(Quelle: "Allgemeine Zeitung Mainz")
 
 
   
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