Nachgefragt bei Marco Rose "Es war sicher nicht schön anzusehen"


Linksverteidiger fällt Umstellung nicht schwer



18 Minuten waren gegen Hannover 96 gespielt, als Marco Rose in eine neue Rolle schlüpfen musste. Im AZ-Gespräch schildert der 29-jährige 05-Verteidiger seine Eindrücke als Ersatz für Innenverteidiger Manuel Friedrich.


Herr Rose, wann haben Sie denn zuletzt in der Innenvertedigung gespielt?


Rose: Vor ein paar Wochen eine Halbzeit lang beim Testspiel gegen den FSV Oggersheim. Ansonsten noch nie, schon gar nicht in einem Pflichtspiel. Obwohl: Ganz früher in Leipzig war ich sogar mal Manndecker.


Was haben Sie gedacht, als sich die Umstellung abgezeichnet hat?


Rose: Ach, ich habe das gar nicht so extrem gesehen. Als sich Manuel Friedrich verletzt hat, habe ich mich gleich darauf eingestellt. Schließlich wusste ich ja, dass keiner auf der Bank sitzt, der auf dieser Position spielen kann.


Und wie ist es Ihnen dann ergangen?


Rose: Es war in Ordnung. Wir haben zu null gespielt und es war relativ wichtig, dass wir einen Punkt geholt haben. Ich bin nur hin und wieder zu sehr nach außen gedrängt, anstatt das Zentrum zu zu machen.


Wie bewerten Sie die Partie insgesamt?


Rose: Es war ein Kampfspiel mit vielen harten Zweikämpfen, sicher nicht schön anzusehen. Aber das zählt im Moment nicht. Wir müssen und können mit dem Punkt leben. Wir hätten einen größeren Schritt machen können, aber es wäre auch weniger drin gewesen.


Täuscht der Eindruck, dass die Mannschaft sehr unruhig und nervös wirkte?


Rose: Wir können nicht verhehlen, dass die Gesamtsituation nicht so rosig ist. Wir haben alles versucht, aber manchmal entwickeln sich Spiele so.


Das Gespräch führte Ulrich Gerecke




(Quelle: "Allgemeine Zeitung Mainz")
 
 
   
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