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Baldige Vertragsverlängerung per Option möglich / Rose: "Mainz 05 erster Ansprechpartner"
Mit dem 0:0 bei Werder Bremen ist dem FSV Mainz 05 ein weiterer Schritt zum Erhalt der ersten Fußball-Bundesliga geblieben. Die Planungen für die nächste Saison wird dies jedoch wohl kaum beschleunigen, obwohl im Sommer eine Reihe von Profi-Verträgen auslaufen.
Den von Manager Christian Heidel nach dem 0:2 in Leverkusen vor vier Wochen verkündete "Verhandlungsstopp" ist auch durch die beiden jüngsten Erfolgserlebnisse nicht aufgeweicht worden. Entsprechend ruhig ist momentan die Lage an der "Vertragsfront", ein paar Tendenzen kristallisieren sich allerdings schon heraus, nachdem die Verträge mit Dimo Wache und Toni da Silva bereits vor Wochen verlängert worden waren. Offen ist vor allem die Zukunft einiger Spieler, die zuletzt nicht immer zur ersten Elf oder gar zum Kader gehörten.
Beiderseitige Option. Ziemlich sicher auf Bleiben stehen die Zeichen bei Tamás Bodog. "Natürlich fühle ich mich hier sehr wohl und würde gern bleiben", sagt der 34 Jahre alte Ungar, der sich bei seiner Vertragsverlängerung am Bruchweg im vergangenen Sommer schon eine Option für eine weitere Spielzeit hatte einbauen lassen. "Wir müssten nicht über Geld oder andere Dinge reden, das ist alles geklärt", sagt Bodog, der keinen Berater hat. Auch gesundheitlich macht er nach seiner schweren Gesichtsverletzung gute Fortschritte, und wenn die 05er verlängern wollen, dürfte das Ganze schnell über die Bühne gehen - vielleicht schon in den nächsten Wochen.
Nicht ganz so eindeutig ist die Tendenz bei Jürgen Kramny, der schon im vergangenen Sommer erst nach dem Aufstieg ein neues Angebot bekam. "Mit mir hat es noch kein Gespräch gegeben, da hat sich am Stand von der Winterpause nichts geändert", sagt der Routinier, der seit acht Jahren am Bruchweg kickt. Sein Fall ist insofern speziell, als er demnächst seinen Trainerschein machen und quasi einen gleitenden Übergang vom Profi zum Übungsleiter-Dasein schaffen will - im Idealfall bei Mainz 05. Doch die Lizenz zu machen kostet viel Zeit: "Das ging bisher nicht."
Für einige seiner Kollegen kam der Heidelsche "Verhandlungsstopp" zum ungünstigsten Zeitpunkt, speziell für Marco Rose. "Wir hatten schon im Dezember mal über einen langfristigen Vertrag gesprochen", berichtet der Linksverteidiger. Doch dann wechselte Rose erst einmal seinen Berater (von Wolfgang Vöge zu Roger Wittmann), anschließend gab es das besagte "Gesprächs-Moratorium". Ergebnis: Funkstille seit Dezember. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich mich hier sehr wohl fühle", signalisiert Rose seine Bereitschaft zu verlängern. "Mainz 05 ist mein erster Ansprechpartner." Eine Option enthält sein aktuelles Arbeitspapier übrigens nicht. "Diese Zeiten sind bei mir vorbei", betont der 28-Jährige, der einst zum "Zankapfel" zwischen den 05ern und Hannover 96 geworden war.
Bewegung könnte dagegen relativ schnell in die Personalie Niclas Weiland kommen. Auch dessen Vertrag läuft zum
30. Juni aus (Bruder Dennis hat noch ein Jahr), und sein Berater Gerd vom Bruch kündigt an: "Ich werde in den nächsten Wochen Kontakt mit Herrn Heidel aufnehmen und mir seine Vorstellungen anhören." Ob es für "Nick" Angebote anderer Klubs gibt, wollte der frühere Gladbacher Coach nicht sagen, aber vom Bruch betont: "Falls es für ihn in Mainz nicht weiter gehen sollte, wird ein Typ wie Nick mit seiner Leichtfüßigkeit und auf seiner Position keine Probleme haben, etwas zu finden. Da gibt es sicher Möglichkeiten."
In jedem Falle fühle sich auch Niclas Weiland nach fast vier Jahren am Bruchweg wohl. "Aber zur Stunde kann man noch nicht sagen, wie es weiter geht."
(Quelle: "Allgemeine Zeitung Mainz")
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