Marco Rose muss sich in Geduld üben



Comeback des 05-Verteidigers verzögert sich

MAINZ (rh). Marco Rose bleibt in der Warteschleife. Der Linksverteidiger des Fußball-Zweitligisten FSV Mainz 05, der eigentlich das Trainingslager in Spanien dazu nutzen wollte, wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen, musste dieses bekanntlich abbrechen. Der Mittelfußbruch, der am 20. September des vergangenen Jahres operiert worden war, machte ihm wieder zu schaffen. Mittlerweile weiß der 32-Jährige, dass an der operierten Stelle "alles in Ordnung" ist, doch Fußball geht derzeit nicht.

"Ich habe mir eine Knochenhautentzündung am kleinen Zeh eingehandelt, die sehr schmerzhaft ist", berichtet Rose von dem Besuch bei seinem Operateur Dr. Thomas Buchhorn in Straubing, der ihm zumindest bestätigen konnte, dass "nichts Neues kaputt ist." Die Entzündung allerdings hemmt derzeit den Heilungsverlauf. "Ich bin wieder fast schmerzfrei, aber nur fast. Ich darf alles machen, was nicht weh tut", erläutert der Linksverteidiger, für den die Arbeit mit dem Ball im Moment nicht in Frage kommt. "Ich muss jetzt erst einmal sehen, dass ich schmerzfrei laufen kann. Deshalb kann ich auch nicht sagen, wann ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Wenn es ginge, würde ich lieber heute als morgen wieder mitmischen."

Rose weiß natürlich, dass die Mainzer Verantwortlichen die Situation hinten links argwöhnisch beäugen. Schließlich schlägt sich auch Peter Van der Heyden mit Knie-Problemen herum. "Ein bisschen ist das natürlich ein Lotteriespiel", bekannte 05-Manager Christian Heidel im AZ-Gespräch. "Wir müssen jetzt mit Marco und seinen Ärzten reden. Aber wir wollen auch keinen neuen Spieler verpflichten, wenn es keinen Sinn macht", erklärte der 45-Jährige, dass es noch keinerlei Kontakt zu eventuellen Kandidaten auf dieser Position gebe.

Am liebsten, dies betonte auch Trainer Jörn Andersen, würden die Mainzer die Rückrunde mit dem vorhandenen Personal angehen. Und Rose brennt natürlich darauf, wieder zum Team zu stoßen. Doch der Routinier, der sich schon 2007 den Mittelfuß gebrochen hatte, weiß, dass er nichts überstürzen darf. "Ich kann natürlich meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Aber ich tue alles, dass ich schnellstmöglich wieder so fit bin, um der Mannschaft auch wieder helfen zu können."

(Quelle: "Allgemeine Zeitung Mainz")
   
      Home | Autogrammadresse | Impressum