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Rose blickt auf Mittwoch
05er erholt sich gut von Mittelfußbruch / Comeback Ende September?
Die Verletzungsmisere beim Fußball-Zweitligisten FSV Mainz 05 begann am 9. Juli mit dem Mittelfußbruch von Linksverteidiger Marco Rose im Testspiel gegen den kroatischen Vize-Meister Hajduk Split. Es folgten die langwierigen Achillessehnenprobleme von Innenverteidiger Bo Svensson und der Kreuzbandriss von Elkin Soto. Ein Bulletin, das die Verantwortlichen vermutlich noch einmal zum Handeln auf dem bis 31. August geöffneten Transfermarkt zwingt. Marco Rose schaut allerdings hoffnungsfroh in die Zukunft. Am nächsten Mittwoch hat der Routinier einen wichtigen Arzttermin in Straubing, Ende September stünde Rose gerne wieder auf dem Platz bei Punktspielen.
Gestern morgen mühte sich der Abwehrspieler im Wasserbecken bei Kräftigungsübungen, am Nachmittag traf er sich mit 05-Konditionstrainer Axel Busenkell. Wieder stand Muskelaufbau im rechten Bein und Fahrradfahren im Vordergrund. "Ich muss mich ja fit halten, damit ich gleich wieder voll da bin", sagte der 30-Jährige. Sehnsüchtig erwartet Rose den Termin in der nächsten Woche beim Operateur. "Dann sind sechs Wochen seit dem Bruch vorbei, dann ist so etwas normalerweise verheilt", sagt der Linksverteidiger.
Rose hat im Verlauf der bisherigen Rehabilitation keine Rückschläge einstecken müssen. "Und ich bin ja immer Optimist." Ergo geht er von guten Röntgenbildern aus. "Dann kann ich hoffentlich auch diese Ortho-Med-Schuhe ablegen", so der 05er. Diese Art Bergsteigerschuhe sind Marco Roses ständige Begleiter. Und dann muss demnächst die Schraube im rechten Fuß entfernt werden, da sie bei größer werdenden Belastungen brechen könnte.
Dass sich die Verantwortlichen am Bruchweg Gedanken über mögliche Zugänge machen, kann Marco Rose nachvollziehen. "Und weil ich noch ein paar Wochen ausfalle, trage ich jede Entscheidung natürlich mit", sagt er. Doch als notwendig erachtet der Routinier zumindest für links hinten keinen Transfer. "Denn Christian Demirtas, der jetzt da spielt, macht seine Sache ziemlich ordentlich", sagt Marco Rose. "Über Demis Seite ist noch kein Tor gefallen."
Den 4:1-Triumph über die TuS Koblenz hat Rekonvaleszent Rose im Stadion verfolgt, das 0:3 bei der Spvgg. Greuther Fürth vor dem Fernseher in der heimatlichen Wohngemeinschaft mit Ex-Kollege Sandro Schwarz, Kapitän des Liga-Konkurrenten SV Wehen Wiesbaden. Dass die Wiesbadener Aufsteiger derzeit vor dem Bundesliga-Absteiger rangieren, führt zwischen Rose und Schwarz nicht zu Frotzeleien. "Wir gönnen dem anderen jeden Punkt", so Rose. Das wird sich allerdings spätestens beim direkten Aufeinandertreffen Mitte Oktober ändern. Marco Rose war froh, dass er am Sonntag nicht mit in den Fürther Stadtteil Ronhof gereist war. "Denn vor dem Bildschirm bin ich wesentlich entspannter. Vor Ort hätte ich sicher wieder ein paar graue Haare mehr bekommen."
Die gewohnte Mainzer Niederlage in Franken wurmte den 30-Jährigen. "Wir hatten vorne keine Durchschlagskraft und haben hinten ein paar Fehler gemacht", sagte Rose. Dennoch sieht er seine Kollegen auf einem guten Weg. "Gegen die TuS war ich überrascht, wie weit wir schon sind. Diese Stärke hätte ich uns nicht zugetraut. Und dass wir auch Spiele verlieren, war klar. Es hätte nur nicht so früh sein müssen."
(Quelle: "Allgemeine Zeitung Mainz")
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